Kardiologie

Die Zellen sind die Grundbausteine des menschlichen Körpers. Die Zellen bilden zusammen die Gewebe; die Gewebe bilden die Organe; und die Organe bilden die körperlichen Systeme, die ermöglichen, dass der Körper diverse physikalische und chemische Fälle ordnet. Alle Systeme des Körpers funktionieren im Einklang miteinander, um die Vitalität fortzuführen, und um gesund zu bleiben. Der Körper besitzt 7 Systeme: Verdauungs-, Ausscheidungs-, Kreislauf- Nerven-, Atem-, Skelett- und Fortpflanzungssystem. Das Skelettsystem und die Muskeln bilden das Bewegungssystem des Körpers und dienen zum Stehen und zur Bewegung. Das Atemsystem versorgt den Sauerstoffzufuhr, den die Zellen bedürfen, und den Kohlendioxidausfuhr; das Verdauungssystem macht die Nährstoffen verfügbar, die der Körper braucht, und übermittelt sie ins Kreislaufsystem; das Kreislaufsystem dient zum Transport von Nährstoffen und Sauerstoff zu den Zellen sowie zur Müllabfuhr der Zellen ins Ausscheidungssystem; das Ausscheidungssystem dient zur Entfernung des Mülls aus dem Körper; das Fortpflanzungssystem ermöglicht eine gesunde Fortpflanzung.

Was ist Kardiologie?

Die Wissenschaft, die die Erkrankungen des Herzens und des Kreislaufsystems untersucht, nennt man Kardiologie. Während die Kardiologie war früher ein Zweig der Allgemeinmedizin (Innere Medizin) war, ist sie heute eine selbstständige Hauptfachrichtung. Nachdem ein Arzt sich nach seinem medizinischen Studium im Bereich der Kardiologie spezialisiert, erwirbt er den Titel Kardiologe. Die Personen mit den Symptomen wie schnelle Ermüdung, Zyanose, Herzklopfen, Ohnmacht, nachts Urinieren, Ödem, Atemnot, Brustschmerz sind in der Station Kardiologie behandelt.

Mit welchen Krankheiten beschäftigt sich Kardiologie?

Die Hauptaufgabe des Herzens ist Blut durch den Körper zu pumpen. Sollte das Herz aus unterschiedlichen Gründen das für den Körper erforderliche Blut nicht ausreichend pumpen können, kommt es zur Herzinsuffizienz. Die Kardiologie beschäftigt sich insbesondere mit der Herzinsuffizienz sowie mit den Erkrankungen des Herzens und des Kreislaufsystems wie

  • Hypertonie
  • Ischämische Herzerkrankungen
  • Atherosklerotische koronarArterienerkrankung
  • Akute Koronarsyndrom
  • Angina pectoris
  • Trikuspidalstenose
  • Aorteninsuffizienz
  • Aortenstenose
  • Mitralklappeninsuffizienz
  • Mitralklappenstenose
  • Myokardinfarkt
  • Endokardiale Erkrankungen
  • Pulmonale Insuffizienz
  • Pulmonale Stenose
  • Kardiomyopathie
  • Akute Myokarditis
  • Perikarderguss
  • Perikardtamponade
  • Herztumore
  • Primäre Tumoren
  • Periphere Arterienerkrankungen
  • Herzstillstand
  • Wolf Parkinson White Syndrome
  • Herzrhythmusstörungen
  • Atriales Myxom

Was sind die Symptome der kardiologischen Krankheiten?

  • Herzklopfen
  • Unerwünschter Gewichtsverlust bei einigen Herzkrankheiten
  • Angina pectoris, anders gesagt, Brustschmerz, was im Allgemeinen bei den Personen mit Arterienkrankheiten auftreten
  • Dyspnoe, d.h. Atemnot, die insbesondere abhängig von der Herzinsuffizienz auftritt und nachts urinieren
  • Hämoptysis, d.h. Bluterbrechen, die abhängig von der Herzklappenprobleme auftritt
  • Orthopnoe, die abhängig von der Atemnotverschlechterung auftritt
  • Impotenz, d.h. Sexualorgan-Funktionsstörungen
  • Synkope, d.h. Ohnmacht -eine der häufigsten kardiologischen Symptomen-
  • Paroxysmale nächtliche Dyspnoe (charakteristisches Symptom der Herzinsuffizienz), d.h. starke Atemnot, so dass die Patienten aufwachen

Diagnoseverfahren bei den Herzkrankheiten

Elektrokardiographie (EKG) : EKG ist ein nichtinvasives Diagnoseverfahren, wobei die elektrische Aktivität des Herzens aufgezeichnet wird. Die aufgezeichneten Daten liefern Informationen über die Funktionsweise des Herzmuskels und des Nervenleitungssystems.

Anstrengungstest: Infolge des Anstrengungstests, die zur Feststellung der koronaren Arterienerkrankungen und zur deren Häufigkeit dient, sind die Symptome zu bewerten und die Ernsthaftigkeit der Krankheit zu bestimmen.

Holter EKG: Ein Diagnoseverfahren, die für die Patienten Anwendung findet, bei denen länger als 24 Stunden die EKG-Aufzeichnung erforderlich ist

Lungengraphien: Bei den Lungengraphien, die wichtige Informationen über die Position und das kardiothorakales Verhältnis des Herzens liefern, handelt es sich um eine der wichtigen Diagnoseverfahren, die bei den Herzkrankheiten zu benutzen sind.

Echokardiographie (ECHO) : Das ECHO, das zur Diagnose der Herzinsuffizienzen und der Herzklappenstörungen dient, ermöglicht die Untersuchung der Struktur des Herzens mittels eines Requisites.

CT Koronar Angiographie: Die CT Koronarangiographie, die für die Patienten anzuwenden ist, bei denen die Koronarangiographie nicht möglich ist, wird im Allgemeinen auch zum Screening benutzt.

Herzkatheterisierung: Mittels der Herzkatheterisierung, die ein wichtiges Diagnoseverfahren für die Diagnose der Koronararterienerkrankungen und der Herzklappenerkrankungen ist, wird die Herzbiopsie nach dem invasiven Verfahren durchgeführt und somit kann man die Drücke in den Herzkammern messen.

Myokardperfusionsszintigraphie: Bei diesem Diagnoseverfahren mit Gamma-Strahlen handelt es sich um die radionukleare Ausbildungstechnik.

Welche Tests macht die Kardiologie?

In der Station Kardiologie durchzuführende hauptsächliche Tests und deren Merkmale sind unten dargestellt:

Bluttests: Mittels der Bluttests werden die Herzenzyme wie Creatinkinase (CK), CK-MB und Troponin sowie die Hormonspiegel kontrolliert. Wenn es ein Problem mit dem Herz gibt, können die Werte in diesen Tests hoch sein. Ferner werden auch die Cholesterin- und Zuckerspiegel kontrolliert, die als Risikofaktoren zu bewerten sind.

Elektrokardiogramm (EKG): Bei diesem Diagnoseverfahren wird die elektrische Aktivität des Herzens mit Elektroden an der Körperoberfläche aufgezeichnet. Die Geschwindigkeit des Herzens, die Symptome, die nachweisen, dass in den Herzmuskel keine ausreichende Sauerstoff- und Blutzufuhr erfolgt, und -wenn vorhanden- die Befunde der früheren Herzinsuffizienz können mit diesem Verfahren diagnostiziert werden.

Holter EKG: Die vorliegenden Herzrhythmusstörungen können nicht unbedingt festgestellt werden, weil das normale EKG kurz dauert. In solchen Fällen mit Verdacht auf Herzrhythmusstörungen wird der Herzrhythmus anhand eines speziellen Geräts über einen Zeitraum von 24 bis 48 Stunden ununterbrochen aufgezeichnet. Das Holtergerät in Abmessungen wie ein Handy wird um den Hals getragen oder am Gürtel befestigt. Bei angeschlossenem Gerät darf man nicht baden, kein Handy oder sonstige elektronische Gegenstände verwenden.

Echokardiographie (ECHO): Das Echo, häufig auch Herzultraschall genannt, dient zur Feststellung der Bewegungsstörung der Herzwände abhängig vom abgestorbenen Herzmuskelgewebe.

Angiographie: Die Abschätzung der Arterien mit einem speziellen Farbstoff und mit Hilfe der X-Strahlen und -wenn vorhanden- die Feststellung der Einengungen nennt man Angiographie. Eine dünne und flexible Tube (Katheter) wird in ein Blutgefäß am Leiste, Arm oder Hals eingesetzt. Ein mit Röntgen ersichtlicher Farbstoff wird durch den Katheter in die Arterie injiziert. Somit kann der Blutfluss in den Gefäßen abgebildet werden. Dieses Verfahren ist sowohl für die Diagnose als auch für die Behandlung anwendbar.

Radionuklid-Tests: Mit einer speziellen Kamera und mit Hilfe eines dem Patienten verabreichten radioaktiven Stoffs wird die Abbildung des Herzens aufgezeichnet. Es zeigt, ob der Blutfluss im Herzmuskel ausreichend ist.

Anstrengungstest: Der Anstrengungstest wird zur Diagnose der Häufigkeit der Koronararterienerkrankungen und zur Feststellung der Ernsthaftigkeit der Krankheit bevorzugt.

Herzkatheterisierung: Mittels der Herzkatheterisierung, bei der die invasive Herzbiopsie erfolgt und die Drücke in den Herzkammern gemessen werden, können die Koronararterien- und Herzkrankheiten diagnostiziert werden.

Myokardperfusionsszintigraphie: radionukleare Ausbildungstechnik mit Hilfe der Gamma-Strahlen.

Heute kann der Fachbereich Kardiologie als nichtinvasive Kardiologie, die die nichtinvasiven Diagnose – und Patientenbeobachtungsverfahren beinhaltet, und als invasive Kardiologie, die die invasiven Verfahren beinhaltet, abgeschätzt werden. Die nichtinvasive Kardiologie wird grundsätzlich mit den Geräten neuester Technologie für die Diagnose und die Verfolgung der Herzkrankheit gebildet. Das auffälligste dieser Geräte ist das 64-Zeilen-Computertomographiegerät. In diesem Fachbereich zu benutzende sonstige Geräte sind:

  • Echokardiographie für die Abschätzung in der Gewebeebene und unter Stress, was mit den normalen Echokardiographiegeräten nicht möglich ist.
  • Anstrengungstest, der alle moderne Analysemethoden sowie die Echtzeit-Analysen mit einem Durchschnittswert durchführen kann,
  • Rhythmus-Holter, der die Herzrhythmus der Patienten über einen Zeitraum von 24 bis 48 Stunden aufzeichnet,
  • Blutdruck-Holter, der den Blutdruck der Patienten über einen Zeitraum von 24 Stunden aufzeichnet,
  • Myokardperfusionsgerät mit den Merkmalen neuester Technologie, das zeigt, wie gesund die Gefäße den Herzmuskel speisen,
  • MR-Gerät, das die Schnittbilder des Herzens für die Diagnose und die Verfolgung der Krankheiten des Herz-Gefäß-Systems erzeugen kann.

Bei der Koronarangiographie sind ggf. die sogenannten Flatpanel-Angiographiegeräte mit hochqualifizierten angiographischen Abbildungen zu benutzen, die weltweit und in der Türkei wenige Zentren besitzen. Mittels dieser Geräte können alle Herzgefäße leicht abgebildet werden.

Risikofaktoren der Koronare Herzkrankheiten und Schutzmethode

Als ischämische Herzkrankheiten bekannte Koronararterienerkrankungen bilden weltweit die häufigste tödlichste Krankheitsgruppe. Die Krankheitsgruppe bestehend aus stabilen Angina, instabilen Angina, plötzlichen Herztod und Myokardinfarkt gehören zur Gruppe der koronaren Herzkrankheiten. Die Schulter- oder Brustschmerzen, die Arm-, Rücken, Nacken- oder Kieferschmerzen sind die häufigsten Symptome dieser Krankheiten.

Zu den Risikofaktoren der Koronararterienerkrankungen gehören:

  • Rauchen,
  • Bluthochdruck,
  • Diabetes,
  • Fehlende Übungen,
  • Hoher Cholesterinspiegel im Blut,
  • Übermäßiger Alkoholkonsum,
  • Adipositas,
  • Unzureichende Ernährung,
  • Depression.

Die koronaren Herzkrankheiten sind durch die regelmäßige Übungen, die Regelung des Ernährungsprogramms, den Schutz des persönlich idealen Gewichts und das Nichtrauchen vermeidbar. In manchen Fällen können auch die Arzneimittel für den hohen Cholesterinspiegel, das Diabetes oder den Bluthochdruck als nützlich angesehen werden. Auch das Behandlungsprogramm unterliegt der gleichen Routine wie vorbeugende Tätigkeiten. Im Umfang der zusätzlichen Arzneimittel sind auch die Antithrombozyten wie Betablocker, Aspirin und Nitroglyzerin empfehlenswert. Mit der Schwere der Krankheit finden die Verfahren wie perkutaner Koronareingriff (PCI) oder Koronararterien-Bypass-Operation (CAGB) Anwendung.

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